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Technikzentrale mit Rohrleitungssystemen
Fachartikel · Rechnungsprüfung

Warum eine korrekte Rechnung technisch falsch sein kann

Die kaufmännische Prüfung betrachtet Preise, Mengen und Summen. Die technische Prüfung betrachtet die tatsächlich ausgeführte Leistung. Beides ist nicht dasselbe.

In vielen Projekten wird die Rechnungsprüfung als kaufmännischer Vorgang verstanden: Positionen, Mengen, Einheitspreise, Summen. Diese Prüfung ist notwendig – sie beantwortet aber nur einen Teil der Frage.

Was die kaufmännische Betrachtung abdeckt

Sie prüft, ob die Rechnung rechnerisch stimmt, ob die Positionen dem Vertrag zugeordnet werden können und ob formal die erforderlichen Unterlagen vorliegen.

Was erst die technische Prüfung zeigt

Ob die abgerechnete Leistung an dieser Stelle, in diesem Umfang und in dieser Ausführung tatsächlich erbracht wurde. Ob Mengen technisch plausibel sind. Ob dieselbe Leistung in mehreren Positionen erscheint. Ob ein Nachtrag technisch begründet oder lediglich beschrieben ist.

Der Abgleich entscheidet

Belastbar wird die Prüfung erst, wenn Auftrag, Leistungsverzeichnis, Dokumentation und tatsächliche Ausführung gemeinsam betrachtet werden. Fehlt eine dieser vier Seiten, bleibt das Ergebnis eine Annahme.

Key Takeaway

Eine Rechnung kann rechnerisch korrekt und technisch trotzdem nicht plausibel sein. Erst der Abgleich mit der Ausführung macht die Prüfung belastbar.

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